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Gelebte Kreislaufwirtschaft: Masterstudiengang „Eco Design“ zu Gast im MakerSpace[A]

Theorie ist gut, aber Praxis schweißt zusammen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir freuten uns sehr, heute eine Delegation der FH Wiener Neustadt (Campus Wieselburg) bei uns im Makerspace begrüßen zu dürfen. Studierende des Masterstudiengangs „Eco Design“ besuchten uns gemeinsam mit Studiengangsleiter Franz Theuretzbacher, um einen tiefen Einblick in einen „Bottom-up“-Makerspace zu erhalten.

Wenn Maschinen Geschichten erzählen

Warum besucht ein Studiengang für ökologisches Design eine offene Werkstatt? Die Antwort liegt in unserer Philosophie. Im MakerSpace[A] geht es nicht nur um das Produzieren von Neuem, sondern oft um das Erhalten von Bestehendem.

Unsere Besucher waren besonders beeindruckt davon, dass unsere Maschinenpark nicht aus sterilen Hochglanz-Geräten besteht, sondern aus Werkzeugen, die „leben“. Viele unserer Geräte – vom Töpferofen bis zur Säge – wurden von unserer Community gewartet, repariert und optimiert. Genau das ist gelebtes Eco Design und Ressourceneffizienz: Die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und Technik verständlich und reparierbar zu halten.

Vom Rundgang zum eigenen Prototypen

Nach einer kurzen Begrüßung und Präsentation übernahmen unsere Vorstandsmitglieder und Experten Roland Schuller, Christoph Straßer und Anton Kaufmann. Der Tag war straff, aber spannend organisiert:

  • Intensive Einführung: Aufgeteilt in drei Gruppen erhielten die Studierenden tiefe Einblicke in unsere Werkstattbereiche (Holz, Laser, 3D).
  • Hands-on Mentalität: Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb es nicht bei der Theorie. Die Studierenden setzten das Gelernte sofort um. Bis 17:00 Uhr wurde werkstattübergreifend gearbeitet – unter anderem entstanden individuelle Projekte aus Filz am Lasercutter.

Ein Fazit

Der Besuch hat gezeigt, dass der MakerSpace[A] als Innovationsmilieu und Bildungsdrehscheibe funktioniert. Der Austausch zwischen akademischer Lehre und praktischem „Maker-Spirit“ war für beide Seiten bereichernd.

Ein herzliches Dankeschön an Roland, Christoph und Anton für die großartige Betreuung und ihre Zeit! Wir freuen uns über das gezeigte Interesse an Mitgliedschaften und hoffen, den einen oder die andere bald als reguläres Mitglied an der Werkbank wiederzusehen.